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Wenn die Hände zittern

Jeder Mensch kennt es: ab und zu zittern die Hände, ohne, dass man es beeinflussen kann. Meist hört es nach einiger Zeit wieder auf und man denkt nicht weiter darüber nach. Die Gründe, warum Hände zittern, können ganz einfache sein: es ist kalt, man ist nervös, hat sich überanstrengt oder ist müde. Manchmal zu zittern ist auch völlig normal, denn der Tremor, wie dieses Zittern in der Medizin genannt wird, ist ein normaler physiologischer Vorgang. In den oben genannten Situationen kann sich der Tremor verstärken und kurzzeitig sichtbar und spürbar werden.


Wenn Zittern zum Problem wird

Wenn ein Tremor regelmäßig, und auch ohne sofort erkennbaren Auslöser auftritt, sollte er beobachtet werden, denn es kann dann durchaus sein, dass der Tremor sich nicht mehr im normalen Bereich bewegt. In einem solchen Fall spricht man von einem pathologischen Tremor. Bei einem pathologischen Tremor, der meist ein Symptom einer dahinterstehenden Erkrankung ist, ist es wichtig, die Ursache herauszufinden – Tremor kann sehr vielfältige Ursachen haben und es gibt unterschiedlichste Tremor-Arten.

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Zittern als Krankheit

Die beiden bekanntesten Erkrankungen, bei denen Tremor als Symptom auftritt, sind die Parkinson-Krankheit und, der zwar weniger bekannte, aber viel häufiger auftretende Essentielle Tremor. Auch massive Überlastung der Muskulatur, z.B. durch zu viel sportliches Training, kann einen Tremor hervorrufen. Wenn Sie ein häufiges Zittern in den Händen haben, sollten Sie auf jeden Fall Ihren Arzt aufsuchen; es muss nicht die Parkinson-Krankheit sein, die Ihre Hände zum Zittern bringt, aber ein Tremor bedarf immer einer Abklärung mit einem fachkundigen Mediziner.


Hilfe bei Händezittern

Was kann man nun gegen dieses Zittern in den Händen tun? Das kommt immer darauf an, wie stark sich der Tremor manifestiert hat: während die einen ihr Händezittern zwar wahrnehmen, aber sich nicht wesentlich eingeschränkt fühlen, ist es bei anderen so stark ausgeprägt, dass es im Alltag zu Problemen kommt. Man stelle sich alltägliche, einfache Dinge wie Essen und Trinken, Schreiben, Zähneputzen oder einen Computer bedienen mit zitternden Händen vor. Nicht selten versuchen Tremor-Betroffene ihr Zittern zu verstecken. Das Händezittern ist ihnen unangenehm, denn viele Menschen wissen nichts von Tremor und ziehen falsche Rückschlüsse: „ein Alkoholiker auf Entzug“ oder „ständig nervös“. Durch solche Stigmatisierungen kann es auch dazu kommen, dass sich Menschen mit Tremor zunehmend zurückziehen und nicht über ihr Leiden sprechen.


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Medikamentöse Therapien

Wenn der Tremor stark ausgeprägt ist, sollte gemeinsam mit dem Arzt überlegt werden, ihn medikamentös zu behandeln. Es gibt wirksame Medikamente, die den Tremor verringern und die Lebensqualität von Betroffenen wieder steigern können – ist der Tremor unter Kontrolle, schränkt er im Alltag nicht mehr so stark ein.


Alternative Therapie-Methoden

Unterstützend zu medikamentösen Behandlungen können auch andere Methoden angewandt werden, um den Tremor zu lindern: vor allem Bewegung und Sport zeigen bei vielen Betroffenen eine positive Wirkung auf den Tremor. Auch eine Umstellung der Ernährung (z.B. Zuckerreduzierung), der Verzicht auf bestimmte Lebensmittel (z.B. Kaffee) oder ein geregelter Schlafrhythmus können dabei helfen, den Tremor zu beruhigen. Was einem persönlich am besten hilft, muss individuell herausgefunden werden, denn so wie wir Menschen alle verschieden sind, so ist auch ein Tremor immer individuell und von Mensch zu Mensch unterschiedlich in seiner Ausprägung.

Tremitas TremiPen 2018-03-12

Die passende Therapie finden

Bei medikamentösen Therapien wird ein Medikament vom behandelnden Arzt ausgewählt, das den Tremor lindern soll. Betroffene nehmen diese Medikation einige Zeit zu sich und müssen den behandelnden Ärzten Rückmeldung darüber geben, wie sich ihr Händezittern unter dem Medikamenteneinfluss verhält. Eine solche Einschätzung erfolgt auf subjektiver Basis, Betroffene müssen sich selbst in der Zeit zwischen ihren Arztterminen beobachten.


Tremitas TremiPen 2018-03-12

Therapie objektiv überwachen

Bisher war es nicht möglich, den Tremor objektiv zu beurteilen, wie es z.B. beim Blutdruck möglich ist. Leidet man an Bluthochdruck und bekommt Medikamente zur Senkung verschrieben, kann die Wirkung ganz einfach mit einem Blutdruckmessgerät überprüft werden. Die Werte können für den Arzt notiert und zum nächsten Termin mitgebracht werden, damit dieser sieht, was sich seit dem letzten Termin verändert hat. Diese einfache und unkomplizierte Art des Therapie-Monitorings ist nun erstmals auch für Tremor möglich: mit dem Tremipen®, einem handlichen Messgerät, das Zittern in den Händen objektiv misst.


Sicherheit schafft Sicherheit

Der Tremipen® ist das erste Messgerät, dass Tremor-Betroffene verwenden können, um sich selbst objektiv zu vermessen. Das Besondere an dem Stift-förmigen Sensor: er ist in der Handhabung so einfach wie ein Fieberthermometer und braucht nur 30 Sekunden für eine Messung, bei der er Stärke und Schnelligkeit des Zitterns ermittelt. So kann mit dem Tremipen® die Wirksamkeit eines Medikamentes objektiv überprüft werden: der Tremor wird täglich, am besten vor und nach der Einnahme der Medikation gemessen und die Werte aufgezeichnet. Für die Aufzeichnung der Tremor-Werte kann ein Tremor-Tagebuch angelegt werden. Vorgefertigte Seiten für ein Tremor-Tagebuch finden Sie auch auf unserer Website unter Downloads.


Verlaufskurve des Tremors erstellen

Durch regelmäßige Messungen erhält man mit der Zeit eine Verlaufskurve des Tremors und sieht anhand der Messergebnisse, wie er sich verändert. Wird das Zittern in den Händen schwächer, so wirkt die Medikation, verändert sich nichts, muss ein anderer therapeutischer Ansatz gefunden werden. Nicht nur die medikamentösen Therapien können mit dem Tremipen® überprüft werden, auch können alternative Ansätze, wie regelmäßige Bewegung oder ähnliches, auf ihre Wirksamkeit überprüft werden – der Tremipen® zeigt auf, wie sich der Tremor verändert.

Tremitas TremiPen 2018-03-12

Sicherheit gewinnen

Anhand der objektiven Werte, können auch Zweifel, ob die persönliche Einschätzung des Zitterns auch wirklich mit dem, wie sich der Tremor tatsächlich verhält, übereinstimmt, beseitigt werden. Sorgen darüber, dass sich der Tremor verstärken oder unerwartet verändern kann, können auch mitverantwortlich sein, dass sich das Zittern in den Händen auch tatsächlich verstärkt. Mithilfe von objektiven Messungen können solche Szenarien vermieden werden: mit dem Tremipen® können die zitternden Hände vermessen werden und die Sorge über einen unvorhersehbaren Tremorverlauf kann damit auf ein Minimum reduziert werden. Wie schon bei dem oben genannten Beispiel des Bluthochdrucks: Sicherheit über die Wirksamkeit des Medikamentes schafft Sicherheit im Umgang mit dem Tremor und bei der Auswahl und Anpassung der individuellen Therapie.


HINWEIS: Die Inhalte auf www.tremitas.com dienen zu reinen Informationszwecken und zur Orientierung. Sie ersetzen unter keinen Umständen einen Arztbesuch, eine Konsultation medizinischer Beratung oder professionelle ärztliche Behandlung. Die Inhalte von www.tremitas.com dürfen niemals dazu verwendet werden eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen zu beginnen bzw. bestehende Behandlungen eigenständig zu verändern.