Das mobile Messgerät für die Tremor-Quantifizierung

Der Tremipen® ist das erste mobile Messgerät in Stift-Form, das sowohl von Ärzten als auch von Patienten verwendet werden kann, um objektiv die Stärke und Frequenz des Zitterns in den Händen zu messen. Er unterstützt bei der Diagnose von Tremor-Erkrankungen oder im Home-Monitoring von PatientInnen. Der innovative Stift steht kurz vor seiner CE-Zertifizierung als Medizinprodukt und hat in einer klinischen Studie an der Medizinischen Universität Graz sehr gute Ergebnisse erzielt. Entwickelt wurde der Tremipen® von der Tremitas GmbH, einem Medizintechnik-Unternehmen mit Firmensitz in Klagenfurt am Wörthersee | Österreich.

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Parkinson Betroffene weltweit

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Essentieller Tremor Betroffene in der EU

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Betroffene mit anderen Tremorarten in der EU

Tremipen® - Was zeichnet ihn aus?

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Mobilität

Der Tremipen® ist das erste mobile Messgerät zur Erfassung der Tremor-Stärke und -Frequenz, das auch von Tremor-Betroffenen, außerhalb von Kliniken oder Arztpraxen, selbst verwendet werden kann.

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Einfache Handhabung

Betroffene halten den Tremipen® wie einen Scheib-Stift locker in der Hand und aktivieren mittels Knopfdruck den Sensor. Der Messvorgang dauert 30 Sekunden, danach erscheinen die Werte sofort am Display.

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Objektivität

Die Messwerte sind objektiv und eindeutig. Durch regelmäßige Messungen kann eine Verlaufskurve des Tremors erstellt werden.

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Kontrolle

Die gelieferten Messwerte unterstützen Ärzte und Patienten dabei den Krankheitsverlauf im Blick zu behalten und Veränderungen des Zitterns sofort zu erkennen.

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Unterstützung

Die Messwerte des Tremipen® geben behandelnden Ärzten eine objektive Rückmeldung zum Krankheitsverlauf, dem gewählten Therapie-Ansatz und Hinweise bei Diagnosestraßen.

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Mehr Verständnis

Die objektiven Messwerte des Tremipen® unterstützen Betroffene dabei, ihr Zittern besser zu verstehen und geben Rückmeldung zum individuellen Therapie-Ansatz.

Tremipen

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Patientin beim Arzt Tremipen im Alltag

Über den Tremipen®

Der Tremipen® ist das erste mobile Messgerät in Stift-Form für Betroffene mit Zitter-Erkrankungen, wie Morbus Parkinson oder Essentiellem Tremor, das selbst verwendet werden kann, um Stärke und Frequenz des Zitterns in den Händen zu messen. Möglich macht diese Messungen ein Beschleunigungssensor im Tremipen®, wie er auch bei anderen klinischen Geräten verwendet wird. Durch das regelmäßige Messen erhält man Werte, die den Krankheitsverlauf objektiv darstellen. Die Messwerte für die Tremor-Stärke werden in mG angegeben, die für die Tremor-Frequenz in Hz. Der Tremipen® ist so einfach zu verwenden wie ein Fieberthermometer und ermittelt die Messwerte in nur 30 Sekunden.

Tremor ist der medizinische Fachbegriff für unkontrollierbares Zittern. Millionen Menschen weltweit sind von Tremor betroffen. Oft stehen hinter dem Tremor Krankheiten wie Morbus Parkinson oder Essentieller Tremor, doch kann Tremor auch andere Ursachen haben. Der mit dem Zittern verbundene motorische Kontrollverlust führt bei Betroffenen oft zu psychischer Belastung, Unsicherheit, Angst vor Stigmatisierung durch Mitmenschen und somit auch zum Verlust der Lebensqualität. Die Behandlung eines Tremors ist nicht einfach. Die objektive Messung der Tremor-Stärke war bisher nur bei Ärzten und in Kliniken mittels EMG-Akzelerometer möglich. Dieses Messverfahren ist langwierig und nicht ohne fachmännische Anleitung möglich.

Die Messung der Tremor-Stärke mittels Tremipen® ist so einfach wie die Messung der Körpertemperatur mit einem Fieberthermometer: Für den Messvorgang wird der Tremipen® wie ein Stift in der Hand gehalten. Nach Drücken des Knopfes, mit dem der Sensor aktiviert wird, ertönt ein Piep-Ton und die 30-sekündige Messung beginnt. Mit einem erneuten Piep-Ton endet der Messvorgang und die Messwerte können direkt am Display abgelesen werden. Die Messungen sollten regelmäßig erfolgen, am besten 2x täglich zur selben Uhrzeit, damit sie vergleichbar sind. Die Werte werden in ein Tagebuch oder ähnliches eingetragen werden, um eine langfristige Verlaufskurve des Zitterns zu erhalten. Dieses „Tremor-Tagebuch“ kann dann auch zu den behandelnden Ärzten mitgenommen werden, um ihnen einen Überblick zu geben, was sich seit dem letzten Besuch verändert hat.

Das österreichische Medizintechnik-Unternehmen Tremitas GmbH aus Klagenfurt am Wörthersee , das 2015 gegründet wurde, hat den Tremipen® entwickelt. Die Idee, ein mobiles Messgerät für Tremor-Erkrankte zu entwickeln, hatte Mitgründer Tibor Zajki-Zechmeister bereits als Medizintechnik-Student im Jahr 2011, im Rahmen seiner Bachelor-Arbeit, entwickelt. Grund für die Entwicklung war seinen persönlicher Kontakt zu Familienmitgliedern mit Zitter-Erkrankungen (Morbus Parkinson und Essentiellem Tremor) und das Miterleben von Schwierigkeiten beim Management der Erkrankungen. Mit dem regionalen Incubator build! in Klagenfurt arbeitete er weiter an der Unternehmensidee. Heute besteht das Team neben Tibor Zajki-Zechmeister auch noch aus der im Non-Profit-Bereich erfahrenen Betriebswirtin Dr. Tara Geltner. Der Softwareentwickler Dipl. Ing. László Zajki-Zechmeister unterstützt seinen Sohn ebenfalls bei dem Projekt. Tremitas steht in Kontakt zu österreichischen Parkinson-Selbsthilfe-Gruppen und Forschungseinrichtungen.

Mit Tremor zu leben kann eine große Herausforderung sein. Das Zittern begleitet Betroffene ständig und sie haben ihr Leiden immer vor Augen. Auch andere sehen das Zittern, nicht selten wird bei einem Tremor-Patienten durch Mitmenschen geschlussfolgert, es läge eine Alkoholabhängigkeit oder andere Sucht-Erkrankung vor. Die Einschätzung, wie stark das Zittern ist und wie/ob es sich verändert, liegt beim subjektiven Empfinden der Betroffenen sowie Momentaufnahmen bei Arztbesuchen. Mit dem Tremipen® ist es erstmals möglich, den Tremor in 30 Sekunden objektiv zu messen. Durch die regelmäßige Messung des Tremors kann eine Verlaufskurve der Krankheit erstellt werden. Patienten erhalten Rückmeldung darüber, wie sich ihr Tremor über einen längeren Zeitraum verhält bzw. verändert – das kann, vor allem bei neuer Medikation, Sicherheit geben, dass der Therapie-Ansatz wirkt oder aufzeigen, dass ein anderer gefunden werden muss. Auch kann beobachtet werden, wie sich andere Maßnahmen auf den Tremor auswirken ( z.B. sportliche Betätigung, eine Ernährungsumstellung oder alternative Behandlungsmethoden).

Durch den Tremipen® ist es erstmals möglich ohne EMG-Akzelerometer die Tremoramplitude und Tremorfrequenz zu messen. Der Tremipen® ist ein akzelerometriebasiertes Messgerät, das in nur 30 Sekunden effizient und objektiv den Tremor misst. Dies wurde auch in einer klinischen Studie an der Medizinischen Universität Graz getestet und hat gezeigt, dass der Tremor mit dieser Technologie quantifizierbar ist. Für die Messung halten Tremor-Patienten den Tremipen® für 30 Sekunden in ihrer Hand - die Messwerte werden sofort nach Ende des Messvorganges am Display ausgewiesen. Angegeben wird die Amplitude in mG, die Frequenz in Hz. Möglich macht diese Messung ein Beschleunigungssensor im Inneren des Gerätes. Die Werte, die der Tremipen® ausgibt, können die Diagnose einer Tremor-Erkrankung unterstützen. Auch kann der Tremipen® im Home-Einsatz von PatientInnen verwendet werden, damit behandelnde Ärzte sich ein klares Bild darüber machen können, wie ihre PatientInnen zuhause in ihrem alltäglichen Umfeld zittern, ohne etwaigen „Vorführeffekt‟ in der Praxis. Durch die Verlaufskurve, die mit dem Tremipen® erstellt werden kann, bekommt man eine objektive Rückmeldung darüber, wie sich der gewählte Therapie-Ansatz auf den Tremor auswirkt. Dadurch können Therapien optimiert und individueller angepasst werden.

Für Tremor gibt es wirksame Behandlungsmöglichkeiten, die zu einer Linderung der Symptome und dadurch auch zu weniger Einschränkungen von Tremor-Betroffenen im Alltag führen. Die Einschätzung der Stärke des Zitterns ist immer eine subjektive, wenn Menschen statt Sensoren etwas festhalten. Behandelnden Ärzten stehen bei der Diagnose ihre eigene Einschätzung und die der Patienten zur Verfügung. Diese müssen dann zusammengeführt werden. Messungen des Tremors finden statt, jedoch nur in Kliniken oder in Arztpraxen. Diese Messungen (mit einem EMG-Akzelerometer) erfolgen jedoch nicht regelmäßig und zeigen Momentaufnahmen des Zitterns. Basierend auf den genannten Punkten wird dann eine Therapie-Entscheidung getroffen. Mit dem Tremipen® ist es erstmals möglich regelmäßige Messungen durchzuführen und eine objektive Verlaufskurve des Zitterns zu erstellen.

Der Tremipen® ist von 11. April – 10. Mai 2018 im Crowdfunding auf Indiegogo vorbestellbar. Die Auslieferung erfolgt nach erfolgreichem Abschluss des CE-Zertifikates voraussichtlich ab Juli 2018.

Was denken Andere über den Tremipen®

Eine von mir geleitete klinische Studie belegt, dass eine Quantifizierung der Tremorstärke mittels Tremorstift (Tremitas-System) bei Morbus Parkinson und Essentiellem Tremor im gewählten Studien-Setting (unter Aufsicht von geschultem Personal) möglich ist. Mit dem neuen drahtlosen Stift mit erweiterter Funktionalität sind alle Features für Forschungsprojekte vorhanden und aus technischer Sicht ist das System optimal für Home-Einsatz nutzbar.

Dr. Schwingenschuh

Assoz. Prof.in Priv.-Doz.in Dr.in med.univ. Petra Schwingenschuh
Klinische Abteilung für Neurogeriatrie
Medizinische Universität Graz

Es ist gut, dass es etwas Neues gibt, das den Patienten und Patientinnen hilft.

Tremipen unterstützt uns in der Bewältigung der Krankheit auf eine sehr einfache und sichere Weise.

Helmuth Sonnenschein

Helmuth Sonnenschein
Präsident des Landesverbandes der steirischen Parkinson Selbsthilfegruppen

Den Nutzen des Stiftes sehe ich in einer Diagnose-Bestätigung und in der Rückmeldung im Alltag.

Ich kann das Zittern besser verstehen und daraus lernen, was mir hilft und was es schlimmer macht. Der Stift gibt mir durch die Objektivität mehr Sicherheit.

Markus N - Betroffener mit Parkinson

Markus N.
Betroffener mit Morbus Parkinson

Ich durfte den Tremipen für kurze Zeit Zuhause testen. Bereits in dieser Zeit half mir das tägliche Messen meines Zitterns Ursachen und Wirkung besser zu verstehen, so dass die Hände deutlich ruhiger wurden.

An manchen Tagen konnte ich durch die Messung auch feststellen dass das Zittern weniger stark ist als ich es subjektiv empfunden habe. Das war eine interessante Beobachtung die mich immer wieder beruhigte. Ich freue mich schon den Stift zu erwerben.

Martin K - Betroffener mit Essentiellem Tremor

Martin K.
Betroffener mit Essentiellem Tremor

Bis jetzt war es ja immer so, das meine Nervosität beim Neurologen meinen Tremor verstärkt hat.

Mit Tremipen messe ich zu Hause und der Arzt sieht dann meine echten Werte. Ich bin begeistert!

Sabine G - Betroffene mit Parkinson

Sabine G.
Betroffene mit Morbus Parkinson

Mit dem Tremipen® soll es möglich sein, den Tremor objektiv zu quantifizieren und dadurch zum Beispiel Änderungen oder Fortschritte bei einer mehrwöchigen Rehabilitation von Parkinson Patienten zu dokumentieren.

Dr. Tomantschger

Dr. Volker Tomantschger
Oberarzt an der Abteilung für Neurologische Rehabilitation,
Gailtal-Klinik, Hermagor

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